30. April 2026

Über mich

Ich bin Bernd.

Ich mag klare Linien, ruhige Bilder und Geschichten, die nicht drängeln. Angefangen hat das alles 1974 mit meinem ersten Fotoapparat. Ein Jahr später kam die Super‑8‑Kamera dazu – und damit der Einstieg in eine Welt, in der man mit Licht, Geduld und ein bisschen Improvisation erstaunlich viel erzählen kann.

Seitdem hat sich die Technik geändert, mein Interesse nicht. Heute arbeite ich mit Kameras, Schnittprogrammen und WordPress statt mit Tipp‑Ex und Rasierklingen. Rentner bin ich inzwischen auch, aber das bedeutet vor allem: mehr Zeit für Filme, Lehre, Reisen und die Frage, wie man Dinge so erklärt, dass sie verständlich bleiben, ohne langweilig zu werden.

Wie alles anfing

Meine Mediengeschichte begann lange vor dem Internet – mit Super‑8, Dias und dem Geruch von Fixierer. Später kamen VHS, Hi‑8 und irgendwann der erste Tintenstrahldrucker dazu.
1996 baute ich meine erste Homepage, als Webseiten noch aussahen wie schlecht gelaunte Telefonbücher. Seitdem hat mich das Web nicht mehr losgelassen.

Über die Jahre sind über 70.000 Fotos, 800 Filme und rund 200 Webseiten entstanden. Heute betreue ich (immer noch) den Online‑Auftritt von mehr als zehn Organisationen – oft inklusive Social Media.

2011 startete ich meinen ersten YouTube‑Kanal, 2015 dann wasserspatz.de, meinen Tauch‑ und Reisekanal. Seit 2024 filme ich auch in 360° – eine Perspektive, die zeigt, wie viel man übersieht, wenn man nur in eine Richtung schaut.

Was mich prägt

Tauchen & Freediving

Unter Wasser ist alles reduziert: Geräusche, Farben, Ego. Dort lerne ich, Überflüssiges wegzulassen – ein Prinzip, das meinen Bildern und Filmen guttut. Wenn die Luft knapp wird, sortiert sich vieles von selbst.

Mountainbiken

Auf dem Trail zeigt mir jede Wurzel, dass Planung überschätzt wird. Rhythmus, Reaktion, weiterfahren. Genau so schneide ich auch: nicht perfekt, aber lebendig.

Wandern

Beim Wandern sammle ich Details, die andere übersehen: ein schiefer Zaun, ein Geräusch, ein Satz, der irgendwo hängen geblieben ist. Das sind oft die Bausteine für meine Texte und Filme. Außerdem ist Wandern die einzige Sportart, bei der Kuchen als Trainingsziel durchgeht.

Filme machen

Filmemachen ist mein Versuch, Ruhe in Bewegung zu übersetzen. Ich mag kurze Stücke, die beobachten statt erklären. Ich filme gern Momente, die keine Effekte brauchen, um interessant zu sein.

Was du hier findest

Reduzierte Inhalte, die nicht schreien müssen.
Praktische Tipps aus Redaktion, Design und Technik.
Beobachtungen aus Alltag, Wasser und Wald.
Humor, der trocken genug ist, um nicht im Weg zu stehen.
Und Filme, die begleiten statt beeindrucken wollen.

Wenn du klare Bilder, einfache Erklärungen und einen unaufgeregten Stil magst, findest du hier wahrscheinlich etwas für dich.

Kontakt

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